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8 Tage SPANIEN / ANDALUSIEN / Studienreise

Einflüsse der islamischen Kultur auf Europa

8 Tage SPANIEN - ANDALUSIEN - Studienreise

Einflüsse der islamischen Kultur auf Europa

Reise-Nr. ÖK E-26008

 

Im Mittelalter befand sich Europa eindeutig in der Position des Unterlegenen. Man blickte mit gemischten Gefühlen – teils mit Furcht, aber auch Bewunderung - auf die überlegene Zivilisation im Islam, welche die Geschichte Europas tiefgreifend beeinflusst hat. Die arabischen Eroberungen im 7. und 8. Jh. waren dafür entscheidend. Europa konnte den Muslimen nicht mehr als Rohstoffe bieten. Selbst aber importierten sie Gewürze, Öle, Kaffee und anderes, was mit den schönen Dingen des Lebens verbunden war. Die Begegnung von Völkern, Kulturen und Religionen des Islam mit Christentum und Judentum haben das Leben der Menschen in Europa höchst nachhaltig angeregt. Naturwissenschaften, Technik, Philosophie und Medizin hätten sich hier ohne den Einfluss der islamischen Welt nicht entwickeln können. Dieses gilt auch für die Entwicklung des Gartenbaus, der Herstellung von Stoffen und der Musik, angefangen von der Laute, der höfischen Gesangskultur Andalusiens, bis hin zu Tonfolgen. Viele Neuerungen aus dem islamischen Kulturbereich kamen u. a. über Spanien in den Norden und man nahm diese bereitwillig auf. Unsere arabischen Ziffern haben sich z. B. aus den in Andalusien benutzten westarabischen Ziffern entwickelt.

Reiseverlauf (Änderungen vorbehalten):

1. Tag: Flug nach Malaga. Empfang durch die örtliche Reiseleitung und Transfer nach Granada, die dritte der großen maurischen Städte Spaniens, am Fuße der Sierra Nevada gelegen. Hotelbezug für 2 Nächte.

2. Tag: Stadtbesichtigung Granada (Tag ohne Bus - öffentliche Verkehrsmittel und mit örtlicher Führung): Besuch der Alhambra mit den Königshöfen, dem Generalife, mit den prachtvollen Gartenanlagen der Sommerresidenz der Sultane und zum Palast Karls V., für die früheren nasridischen Herrscher der Höhepunkt ihres Schaffens. Am Nachmittag Besichtigung der Kathedrale, der königlichen Kapelle Capilla Real mit den Gräbern der katholischen Herrscher Ferdinand von Aragon und Isabella von Kastilien (inkl. extra Führung). Anschließend Rückkehr zum Hotel. Der Tagesablauf wird der Eintrittszeit der Alhambra angepasst.

3. Tag: Fahrt durch typisch andalusische Landschaften nach Córdoba, dem Zentrum des maurischen Spanien mit weltbekannter Universität und im Mittelalter die Hauptstadt des islamisch geprägten Spaniens. Von den ehemals 500 Moscheen steht nur noch die Mezquita. Besichtigungsrundgang (örtliche Führung), u. a. zur Großen Moschee-Kathedrale Mezquita, einer der großartigsten Werke islamischer Baukunst, wo heute Christen das Abendmahl feiern. Bummel durch das christliche Córdoba zur Plaza del Potro, dem barocken Plaza de la Corredera und zum kleinen Plaza de Capuchinos mit seinem Christo de los Faroles (Christus am Kreuz). Dass nicht nur Christen und Muslime im mittelalterlichen Andalusien lebten, macht ein Spaziergang im jüdischen Viertel deutlich. Unvermittelt steht man vor einer kleinen Synagoge des 14. Jh., letzter Zeuge einer einst blühenden Kultur. Besuch des kleinen archäologischen Museums der drei Kulturen Torre de la Calahorra, das einen schönen Überblick über 5 000 Jahre iberische, römische und maurische Stadtgeschichte gibt. Hotelbezug für 1 Nacht in Cordoba.

4. Tag: Fahrt durch die Landschaft der fruchtbaren Campina zur ehemaligen Residenz- und Palaststadt, der Medina Azahara aus der Zeit des Omayyaden-Kalifats am westlichen Rand Córdobas, an den grünen Hängen der Sierra Morena gelegen. Weiterfahrt nach Sevilla, der Hauptstadt Andalusiens, mit beeindruckender Geschichte und zahlreichen imposanten Zeugnissen der Vergangenheit. Erste Annäherung an die Stadt mit prachtvollen Avenidas und Plätzen: Spaziergang durch den Parque María Luisa mit faszinierender Botanik, zum Plaza de América und Plaza de España sowie die Pavillons der Ibero-Amerikanischen Ausstellung von 1929. Große Dichter, Schriftsteller und Musiker der Vergangenheit ließen sich von Sevilla inspirieren. Hotelbezug für 2 Nächte bei Sevilla (nicht direkt im Zentrum gelegen).

5. Tag: Sevilla. Besichtigung (mit örtlicher Führung) der größten gotischen Kathedrale der Welt (von innen) mit dem Wahrzeichen der Stadt, der Giralda, einstiges Minarett der Almohaden Moschee, des im maurischen Baustil für Peter den Grausamen errichteten Alcázar mit seinen weitläufigen Gartenanlagen sowie des Pilatushauses (ohne örtliche Führung – Besuch mit Audioguides), wo maurische, gotische und Renaissance-Elemente in eleganter Harmonie nebeneinander bestehen. Im Alcázar wird offensichtlich, wie sehr die Ästhetik der Mauren auf das christliche Spanien des 14. Jh. abfärbte. Stadtrundfahrt mit Torre del Oro, Stierkampfarena, Palacio San Telmo, ehem. Tabakfabrik und Expogelände. Besuch eines der schönsten Schmuckstücke sevillanischen Barocks, des Hospital de la Caridad, wo sich im Inneren einzigartige Skulpturen und Gemälde berühmter Maler wie Murillo, Valdes Leal oder Pedro Roldan befinden. Auf dem schönsten Gemälde der Kirche ist die heilige Elisabeth zu sehen. Zeit zur freien Verfügung. Anschließend Rückfahrt zum Hotel.

6. Tag: Fahrt nach Cádiz, der „ältesten Stadt“ Europas. Bummel durch enge Altstadtgassen und dem quirligen Marktviertel, u. a. zur Kathedrale (Außenbesichtigung) und zur Kirche von San Felipe Neri (Außenbesichtigung). Besonders interessant sind auch die verschiedenen Parkanlagen wie die Gartenanlagen der Alameda und den Parque Genovés, in denen zahlreiche Pflanzen aus der Neuen Welt bewundert werden können. Anschließend Bootsfahrt über die atlantische Bucht Bahía de Cádiz von der Stadt des Lichts Cádiz nach El Puerto de Sta. María. Hotelbezug für 1 Nacht.

7. Tag: Weiterfahrt nach Ronda, in dramatischer Lage oberhalb einer steilen Schlucht gelegen. Glanzstück der engen Altstadt ist die älteste ganz aus Stein errichtete Stierkampfarena Spaniens (Besichtigung fakultativ: p. P. ca. 8 EUR). Ausführlicher Rundgang durch die Altstadt von Ronda mit ihren zahlreichen Brücken, Kirchen und Palästen, Besichtigung der ehem. Kollegiatskirche Santa Maria la Mayor und Besuch des Palacio de Mondragon, heute ein kleines Museum und früher ein maurischer Stadtpalast. Hotelbezug für 1 Nacht an der Costa del Sol.

8. Tag: Fahrt nach Malaga. Stadtrundfahrt mit Auffahrt auf den Gibralfaro, die Festung auf der Spitze eines Berges, die auch als Leuchtturm diente. Bei einem Stadtrundgang entdeckt man die Vielfalt des kulturellen Erbes der Stadt, welches Römer, Araber, aber auch das Zeitalter der Renaissance hinterlassen haben. Besuch der Kathedrale (Außenbesichtigung), die gemeinsam mit dem Erzbischöflichen Palast und der Iglesia de Santiago ein monumentales Ensemble bildet. Danach Besuch des Picasso Museums (ohne Führung) und des Geburtshauses Picassos. Anschließend Transfer zum Flughafen von Malaga und Rückflug.

 

Leistungen: Flug inkl. Flughafen-, Flugsicherheits- und Passagiergebühren; Übernachtungen im Doppelzimmer mit Bad oder Dusche/WC in guten, landesüblichen Mittelklassehotels; Halbpension (Frühstücksbuffet und warmes Abendessen); Bootsfahrt nach Cádiz; Audioguidesystem ab 20 Personen; Transfers und Eintrittsgelder lt. Programm; Rundreise im modernen, klimatisierten Bus (am 2. Tag statt Bus öffentliche Verkehrsmittel); deutschsprachige, fachkundige Reiseleitung ab/an Flughafen und örtliche Führungen 2 x in Granada (Alhambra, Capilla Real, Kathedrale), 1 x in Córdoba (Mezquita), 1 x in Sevilla (Kathedrale, Alcazar, Hospital de la Caridad) und 1 x in Ronda; ökologische Luftfahrtsteuer.

Nicht enthalten: Fakultativangebote, Mittagessen, Trinkgelder, Busgestellung und Guide außerhalb des Programmes (z. B. abends), Versicherung, Getränke, Erhöhung der Kerosinzuschläge der Fluggesellschaften nach Angebotserstellung sowie persönliche Ausgaben.

 

 

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