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9 Tage ARMENIEN

Wiege des östlichen Christentums

Rundreise

9 Tage ARMENIEN - Wiege des östlichen Christentums

Rundreise durch das älteste christliche Land der Welt

ÖK ARM-6109

 

1. Tag: Spätabendflug nach Eriwan.

2. Tag: Bei Ankunft am Flughafen Eriwan Empfang durch die deutschsprachige Reiseleitung und Transfer zur Unterkunft. Hotelbezug für 3 Nächte. Nach einem etwas späteren Frühstück um ca. 09:00 Uhr Stadtrundfahrt Eriwan, eine der ältesten Städte der Welt, auf einer Höhe zwischen 900 und 1 200 m gelegen, eine geschäftige Metropole an den Ufern des Flusses Hrazdan, in der sich alt und neu auf das Beste vermischt. Fahrt vorbei an Radio „Jerevan“ zur Kaskade mit herrlichem Blick auf die Stadt. Kurzer Besuch der Kathedrale Grigor Lusavoritsch (der Erleuchter) und Besichtigung der einzigen erhaltenen persischen Moschee, welche von den engen Beziehungen der kaukasischen Völker mit ihren Nachbarn im Nahen Osten zeugt. Danach Besuch der Genozid-Gedenkstätte auf der Schwalbenfestung. Vor dem Eingang der Gedenkstätte stehen zahlreiche Nadelbäume, gespendet von ausländischen Politikern. Gang vorbei an der Mauer des Schweigens. In ihren Steinen kann man Namen der Städte und Dörfer lesen, aus denen die Opfer der Massaker stammten. Weiter geht es zum Tempel der Trauer. 12 Basaltstäbe sind schützend vorbei an der Mauer des Schweigens. In ihren Steinen kann man Namen der Städte und Dorfer lesen, aus denen die Opfer der Massaker stammen. Weiter geht es zum Tempel der Trauer. 12 Basaltstäbe sind schützend über dem ewigen Feuer angebracht. Schließlich steht man vor der markanten Säule der Wiedergeburt. Im Museum sind Bilder und andere Exponate ausgestellt, die über den Völkermord informieren. Begegnung und Gespräch mit einem Mitarbeiter des Genozid-Instituts. Am Abend Möglichkeit zu einen gemeinsamen Bummel (mit Guide) durch die Stadt, u. a. zum Platz der Republik, zum Cafesjian Center für Künste mit dem Victory Park.

3. Tag: Fahrt zum Kloster Edschmiadsin, der Sakralstadt Armeniens, Sitz des Katholikos aller Armenier und religiöses Zentrum des armenischen Volkes. Auf dem Weg liegt das Dorf Musaler mit dem Memorial, was zum Symbol für den armenischen Überlebenskampf wurde (Roman „Die vierzig Tage des Musa Dagh“ von Franz Werfel) - immer den Blick auf den Ararat. Auf halber Strecke kurzer Halt an der Kirchenruine Zvartnots, eine Rundkirche aus dem 7. Jh., einst wohl monomental. Auch wenn ein Erdbeben sie zerstörte, sind ihre Ausmaße noch immer beeindruckend. Besichtigung der Kathedrale (UNESCO Weltkulturerbe), die im Jahr 303 von Gregor dem Erleuchter gebaut wurde. Der Patron der armenischen Kirche hatte eine Vision: Jesus selbst hat die Stelle für den Bau der Kathedrale angezeigt. Legenden wie diese ranken sich auch um die weitaus kleineren, aber sehenswerten Kirchen der heiligen Gajane und Hripsime (Besichtigung). Danach Rückkehr nach Eriwan.

4. Tag: Fahrt  durch eine malerische Schlucht mit rötlich schimmernden Steinwänden zum Kloster Norawank, einem der schönsten armenischen Klöster. Die filigranen Reliefs zeugen von einer hohen Kunstfertigkeit seiner Erbauer (13. Jh.). Hervorzuheben ist die reiche zweigeschossige Fassadengestaltung der Mausoleumskirche. Von hier auch ein einzigartiger Blick auf die umliegenden Berge. Picknick (inkl.) in wunderchöner Umgebung. Unweit des Dorfes Areni fand man einen 5 500 Jahre alten Lederschuh. Vor wenigen Jahren wurde hier auch der wohl älteste Weinkeller der Welt entdeckt. Analysen der Fundstücke ergaben, dass in der Höhle, die in der Kupferzeit zu rituellen Zwecken genutzt wurde, bereits vor rund 6000 Jahren Wein produziert wurde - kleine Weinkostprobe - inkl. Danach Besuch von Karahundsch, die 6000 Jahre alte Sternwarte, mit dem Steinkreis Zorakarer, dem “Stonehenge Armeniens”. Dieses bronzezeitliche Gräberfeld mit antiker Siedlung nahe der Stadt Sissian soll steinzeitlichen Astronomen bei der Orientierung am Sternenhimmel geholfen haben. Unterwegs Besuch der Familie eines Duduk-Meisters. Duduk ist armenisches traditionelles Musikinstrument aus Aprikosenbaumholz. Der Meister zeigt, wie das Instrument gefertigt wird und spielt einige Werke mit Duduk und anderen traditionellen Blasinstrumenten (Kosten inkl.).  Hotelbezug für 1 Nacht.

5. Tag: Besuch der Hripsime Kirche in Verischen (4 km von Goris entfernt), ein Meisterwerk der klassischen armenischen Baukunst aus dem 7. Jh., errichtet an der Stelle des Martyriums der legendären Nonnen. In der Sakristei Besuch des Museums mit den Kirchenschätzen, u. a. Kelche, liturgische Gewänder, wertvolle Kruzifixe und Reliquien, darunter eine Schiffplanke, die von der Arche Noah stammen soll, und eine Heilige Lanzenspitze aus dem Kloster Geghard. Anschließend Besuch des Tatev Klosters. Inkl. ist die Auffahrt zum Kloster über die Vorotanschlucht (ca. 6 km lang und in 320 m Höhe - Fahrtzeit 12 Min.). Weiter über den Selim Pass nach Sewan. Unterwegs Besichtigung der Selimer Karawanserei (2 410 m hoch). Laut der Inschriften wurde diese Karawanserei im Jahre   1 332 von dem Fürsten Tschesar Orbeljan errichtet. Weiterfahrt an das „Meer“, wie Einheimische den Sevansee nennen. Er ist einer der höchstgelegenen Seen der Welt. Vom Sevankloster ein wunderbarer Ausblick auf die „Blaue Perle Armeniens“. Anschließend Besuch des alten Notarus Friedhofs mit ca. 900 Chatschkaren (Kreuzsteinen) aus den letzten acht Jahrhunderten, welche sich in Form und Wahl der Ornamente unterscheiden - je nach Schaffung (Chatschkar - eine Stele, ein Monolith, mit eingravierten Weintrauben, Palmenblättern, Tieren, Ranken, Schriftzeichen, in dessen Mittelpunkt das Kreuz steht. Hier treffen sich die Bewohner, verweilen an den Gräbern und teilen das Leben über den Tod hinaus. Hotelbezug für 1 Nacht.

6. Tag: Besichtigung der Sevaner Klosteranlage. Möglichkeit für eine Begegnung mit Priestern in Sevaner Semianrium möglich (Spende vor Ort zu zahlen). Weiterfahrt nach über Dilijan zum Dorf Fialetovo, wo Angehörige der christlichen Minderheit der Molokanen leben. Gespräch über die Lebensgewohnheiten und Traditionen der Molokanen (Kosten dafür inkl.). Danach Fahrt Richting Norden. Besichtigung der Klöster Sanahin und Haghpat. Obwohl sie einerseits zwei selbstständige Klöster waren, sind sie geschichtlich betrachtet Geschwisterklöster mit sich ergänzenden Ensembles. Das Kloster Haghpat (dicke Mauer) war ein Wehrkloster und eingebettet in die Berglandschaft scheint es, als wüchse die Anlage aus der Erde empor mit Glockenturm und der Heilig Kreuzkirche. Sanahin gilt als die vollkommenste Klosteranlage Armeniens mit der Erlöserkirche. Der Legende nach hat ein bedeutender Geistlicher der Klosteranlage den Namen gegeben: San-a-hin (das ist älter), und zwar älter als Haghpat. Anschließend Rückfahrt nach Eriwan. Unterwegs Besuch des Dorfes Rya Taza, wo vornehmlich kurdischstämmige Yeziden leben. Besichtigung des alten Friedhofs mit einem einmaligen Gräberfeld mit steinernen Pferden und Pferdeköpfen. Hotelbezug für 3 Nächte in Eriwan.

7. Tag: Ausflug in die Natur zum hellenistischen Tempel Garni aus dem 1. Jh., oberhalb der Schlucht Asat gelegen, mit herrlicher Aussicht, einst dem Sonnengott Mithras (Schönheit und Sonne) geweiht, eine frühere Sommerresidenz armenischer Könige in der Provinz von Kotajk. Unweit der Anlage wird Lavash in einem Bauerngarten noch ganz traditionell gebacken. Besuch der Bäckerei, wo das armenische hauchdünne Fladenbrot -  ein immaterielles UNESCO-Kulturgut - nach traditioneller Art gebacken wird. Kombiniert mit Käse und Kräutern ist es ein Genuss (inkl.). Kleine Wanderung durch die imposante Basaltschlucht von Garni, die im Volksmund auch „Symphonie der Steine“ genannt wird (leicht in herrlicher Umgebung - ca. 1 Std.). Weiter zum Geghard Kloster (UNESCO Weltkulturerbe). Es gehört zu den bedeutenden Zeugnissen der Armenischen Apostolischen Kirche. Charakteristisch sind v. a. die in den Fels gehauenen Höhlenräume und die außergewöhnliche Akustik des Chorraumes (Möglichkeit, die hervorragende Akustik, den sakralen Gesängen der Mönche zuzuhören - nicht inkl.- vorort zahlen - vorab anmelden).

8. Tag: Eriwan. Besuch des Matenadaran Museums mit einer einzigartigen Sammlung von alten Handschriften aus dem Bereich der Philosophie, Rechtswissenschaft, Mathematik, Medizin und Geographie. Auch wenn man nur einen kleinen Teil der 14.000 komplett erhaltenen Manuskripte und Bücher in wertvollen Ledereinbänden mit silbernen Ornamenten sieht, kann man verstehen, dass die Sammlung einen hohen ideellen Wert für das armenische Volk hat. Vorgesehen ist eine Begegnung im Heinrich Böll Institut u n d / o d e r  Besuch eines Handwerksbetriebes (Schuster, Tischler o. a.) mit Besichtigung und Gespräch mit Ausbildern und Auszubildenden. Besuch eines “GUM” Marktes (mit Guide), um einzutauchen in die armenische Farb -und Geschmackswelt mit orientalischen Süßigkeiten wie Halva, Rahatlukum, Chuchhela, Honig und Gebäck, frisches Obst und Gemüse, Kräutern, Gewürzen, Nüssen und getrockneten Früchten - ein Erlebnis! Besichtigung einer Weinbrennerei mit der Möglichkeit, den berühmten armenischen Weinbrand zu probieren (inkl.). Zeit zur freien Verfügung für eigene Unternehmungen, z. B. einkaufen, indiv.. Besichtigungen u.a. Abends gemeinsames Abschlussessen ausserhalb des Hotels mit traditionellen Spezialitäten (inkl. - dazu Wasser und 1 Glas Wein p.P.)

9. Tag: Transfer zum Flughafen Eriwan und Rückflug.

 

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