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9 Tage GROSSBRITANNIEN

Rundreise durch Wales

9 Tage GROSSBRITANNIEN

Rundreise durch Wales

ÖK GB-12209

1. Tag: Fahrt im bequemen Fernreisebus nach Rotterdam. Einchecken für die Überfahrt nach Hull, Großbritannien. Abendessen und Übernachtung an Bord.

2. Tag: Ankunft in Hull. Fahrt durch den Norden Englands nach Chester. Treffen mit der örtlichen Reiseleitung. Chester ist die historische Hauptstadt der Grafschaft Cheshire und zählt zu den am besten erhaltenen ummauerten Städten Großbritanniens. Die ältesten Teile der Stadtmauer sind rund 2 000 Jahre alt und wurden von den Römern erbaut, für die die Stadt ein wichtiger Stützpunkt in England war. Im Mittelalter wurde sie als Ausgangspunkt für Feldzüge gegen die Waliser verwendet. Später wurde die malerische Stadt als Ferienort des Adels bekannt. Derzeit wird vor allem die Entwicklung zu einem beliebten Touristenziel angestrebt. Weiterfahrt nach Caernarfon (Wales) zum Hotelbezug für 2 Nächte.

3. Tag: Ausflug in den Snowdonia Nationalpark, eine Berglandschaft, die vom imposanten 1 085 m hohen Mount Snowdon beherrscht wird. Snowdonia ist mit einer Größe von 2 170 km² nach dem Lake District der zweitgrößte Nationalpark in England und Wales. Neben Bergen bietet die Region wunderschöne Sandstrände, zahlreiche Seen, hellgrüne Wiesen und dichte Wälder. Etwa einstündige Fahrt (ca. 21 km) von Blaneau Ffestiniog nach Porthmadog mit der Ffestiniog Railway, der ältesten noch existierenden privaten Eisenbahngesellschaft und zugleich die älteste aktive Schmalspurbahn. Weiter geht es nach Portmeirion, einem kleinen, abgelegenen Dorf welches besonders bekannt wurde als Drehort für die BBC Fernsehserie The Prisoner. Das Dorf liegt am Westrand von Snowdonia und ist das Erbe des Architekten Sir Bertram Clough Williams-Ellis, dessen Ziel es war, mit seinem Küstendorf ein wenig Farbe in die zerrüttete Welt nach dem Ersten Weltkrieg zu bringen. So wurde aus der einstigen Anlegestelle für den Schiefertransport in der Bucht von Tremadog ein mediterran anmutendes Dorf mit Bauelementen aus ganz Europa. Portmeirion hat Geschäfte, Cafés und ein Rathaus, obwohl hier niemand permanent lebt.

4. Tag: Besichtigung der Burgruine Caernarfon Castle in Gwynedd, zwischen Nordwales und der Insel Anglesey gelegen. Einst eine walisische Siedlung, wurde hier von Edward I. im 13. Jh. eine neue Burg gebaut. Sein Sohn Edward II., erster Prinz von Wales, wurde hier geboren. Obwohl die Festung während der walisischen Aufstände eine eher zweitrangige Rolle spielte, wurde sie bis Mitte des 16. Jh. instand gehalten. Die Burg gilt als herausragendes Beispiel für die Militärarchitektur des 13./14. Jh. in Europa und gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO. Weiter geht es nach Aberystwyth, einem walisischen Seebad an der Cardigan Bay. Die wichtigsten Wahrzeichen der Stadt sind auf die drei Aussichtshügel verteilt. Der Pen Dinas ist eine Hügelfestung aus der Eiszeit. Auf dem Penglais Hill liegen die Aberystwyth University, deren bekanntester Absolvent der britische Thronfolger Prinz Charles ist, und die walisische Nationalbibliothek, die eine einzigartige Handschriftensammlung mit über 30 000 seltenen Manuskripten beherbergt. Vom Constitution Hill schließlich hat man einen wunderbaren Ausblick über die Stadt und die 3 km lange Strandpromenade. Auf dem Gipfel liegt ein früherer Freizeitpark. Wer den Weg auf den Hügel nicht zu Fuß bewältigen will, kann die Aberystwyth Cliff Railway nutzen, eine Standseilbahn aus dem Jahr 1896. Hotelbezug für 2 Nächte in Carmarthen.

5. Tag: Carmarthen. Die Kathedrale St. Davids wurde im 12. und 13. Jh. auf dem Gelände eines Klosters errichtet, welches der Heilige David dort im 6. Jh. gründete. Sie gehört zu den ältesten Anlagen Großbritanniens und ist die letzte größere Kirche, die im normannischen Stil erbaut wurde. Besonders bekannt war der Ort als Pilgerstätte, da die Kathedrale die Gebeine des Hl. David beherbergte. Der zugehörige Bischofspalast wurde Ende des 13. Jh. erbaut. Weiter geht es zum Strumble Head, einer felsigen Landzunge im Pembrokeshire Coast National Park. Als Teil des Pembrokeshire Coast Paths kann man sie sowohl zu Fuß, als auch mit dem Auto erreichen. Vorgelagert liegt die Insel Ynys Meicel mit dem weißen Leuchtturm „Strumble Head Lighthouse“, von dem die Landzunge ihren Namen hat. Fotostopp. Halt am Castell Henllys, einem Hügelfort aus der Eisenzeit im Norden von Pembrokeshire. Es ist ein wichtiger Ausgrabungsort, in dem seit vielen Jahren aktive archäologische Untersuchungen stattfinden. Besonders sehenswert sind die Rekonstruktionen von vier Rundhäusern und der Kornkammer, die auf den Originalfundamenten aus der Eisenzeit aufgebaut wurden.

6. Tag: Die sanft gewellte Landschaft und prächtige Gartenbauanlagen von Carmarthenshire haben die Grafschaft als ‚The Garden of Wales‘ bekannt gemacht. Besuch des National Botantic Garden of Wales. Die Hauptattraktion des Gartens ist das vom britischen Architekten Sir Norman Foster entworfene Große Glashaus (Great Glasshouse), das größte freitragende Gewächshaus der Welt. Der Garten mit seinem breiten Angebot von mediterraner Flora bis hin zu typisch walisischen Arten ist ein Ort voller verschiedener Farben und interessanter Gerüche. Weiter geht es zur Slade Farm, wo auf 2,5 km2  nachhaltige Landwirtschaft betrieben wird. Informationen über Land- und Viehwirtschaft und Entdeckungstour über die Farm – stilecht in einem Traktoranhänger auf der es viele Nutztiere und einen Hofladen gibt. Weiterfahrt zum St. Fagans Natural History Museum mit Informationen über die Lebensweise und den Alltag der Waliser. Im Museum befinden sich über 40 Originalbauten, die aus verschiedenen Gegenden Wales dorthin gebracht wurden, darunter Bauernhäuser, Klassenzimmer und eine mittelalterliche Kirche. Walisische Trachten sowie landwirtschaftliche Geräte werden im Innenbereich ausgestellt. Das Museum liegt auf dem Grundstück des St. Fagans Castle, welches über 400 Jahre alt ist und auch eine wunderschöne Gartenanlage besitzt. Hotelbezug für 2 Nächte im Raum Cardiff.

7. Tag: Stadtrundfahrt durch Cardiff, die ihren offiziellen Status erst 1955 erhielt und daher noch eine junge Hauptstadt ist. Die Stadt bietet eine Mischung aus historischen Gebäuden, Museen und innovativer Architektur. Besichtigung des Millennium Stadions, das 1999 erbaute walisiche Amphitheater des Sports, welches mit einer Höhe von 93 m heute das höchste Gebäude in Wales ist. Weiterfahrt in den 1957 gegründeten Brecon-Beacons-Nationalpark. Er umfasst eine Fläche von knapp 1 500 km2, deren Kern die Bergkette der Brecon Beacons bildet. Die Vegetation besteht zum größten Teil aus Mooren, Wäldern und Weiden. Mit der Brecon Mountain Railway, einer dampflockbetriebenen Dampfstrecke, kann man das Zentrum des Parks erreichen. Im Park gibt es einige Schauhöhlen und Dörfer. Im ganzen Park weiden Welsh-Ponys. Bei einem Fotostopp kann man die unvergleichliche Atmosphäre einfangen. Weiterfahrt zur Penderyn Distillery. In der einzigen walisischen Destillerie wird im Rahmen einer Führung ein Blick hinter die Kulissen geworfen mit anschließender Kostprobe. Der beliebte Single Malt wird als mild und fruchtig beschrieben.

8. Tag: Fahrt zur Klosterruine Tintern Abbey, nahe dem Dorf Tintern im walisischen Wye Valley. 1131 von den Zisterziensern gegründet, war Tintern Abbey das erste Kloster dieser Art in Wales und zudem das zweitälteste Großbritanniens. Es wurde im Jahre 1536 aufgelöst und verfiel. Ende des 18. Jh. wurde es als Ausflugsziel wiederentdeckt. Kleiner Abstecher in die Cotswolds. Diese hügelige Region, die sich quer durch England zieht, wird oft auch als Herz von England bezeichnet. Sie wird geprägt durch die grünen Hügel, Dörfer und Städte, deren Häuser aus gelben Kalkstein gebaut sind. Durch den Wollhandel im Mittelalter wurde diese Region vermögend. Auch heute haben viele reiche Engländer hier ihren Altersruhesitz. Weiterfahrt zum Fährhafen Harwich. Einchecken und Kabinenbezug für 1 Nacht. Überfahrt nach Hoek van Holland.

9. Tag: Ankunft in Hoek van Holland. Nach dem Auschecken Rückfahrt bis zum Ausgangsort der Reise.

 

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