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10 Tage TÜRKEI

Rundreise - Jahrtausende alte Geschichte und Kultur - Auf den Spuren der frühen Christen

10 Tage TÜRKEI - RUNDREISE

Jahrtausende alte Geschichte und Kultur

Auf den Spuren der frühen Christen

ÖK 3-2410

 

Die türkische Schwarzmeerregion bildet die nördliche Grenze der Türkei und ist eine noch weitgehend unbekannte Region. Das maritime Klima sorgt das ganze Jahr für ausgewogene Temperaturen. Die Landschaft ist geprägt von Haselnuss- und Teeplantagen, die bei diesem Klima besonders gut gedeihen. Unberührte Natur, malerische kleine Orte mit orientalischem Leben und herrliche Landschaften mit üppiger Vegetation bestimmen die Landschaft. In dieser Region scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Die Menschen leben dort von der Landwirtschaft, dem Handwerk und dem Handel. Ein großartiges Landschafts- und Kulturerlebniss bietet Kappadokien, im zentralanatolischen Hochland gelegen, eine Wunderwelt wie aus Zuckerguss und Sahnehäubchen. Diese faszinierende und märchenhafte Tuffkegellandschaft entstand im Laufe der Jahrtausende durch Erosion von vulkanischen Ablagerungen. Bedingt durch seine einzigartige Topographie wurde es schon vor Jahrtausenden ein sehr frühes Siedlungsgebiet der Menschen. In den mehrstöckigen unterirdischen Siedlungen und byzantinischen Höhlenkirchen mit außergewöhnlichen Fresken suchten Christen einst Zuflucht. Die beeindruckenden Zeugnisse der frühchristlichen Epoche beeindrucken jeden Besucher. Ostanatolien ist eine Region mit Jahrtausende alter Geschichte und Kultur, eine Reise in die Geschichte der Menschheit. Man fährt durch felsige Berglandschaften, über gewaltige sattgrüne Hochebenen mit malerischen Seen entlang des biblischen Ararat. Hier, wo einst die Arche anlegte, ist man der Wiege der Menschheit ganz nah und verspürt einen Hauch von Bibelgeschichte.


1. Tag: Flug nach Trabzon. Empfang durch die örtliche Reiseleitung. Fahrt zum Sumela-Kloster, ein für Christen und Muslime wichtiger Wallfahrtsort, der inspektakulärer Lage wie ein Adlerhorst in über 1000 m Höhe am Fels klebt. Zwei griechische Mönche sollen hier in einer Höhle eine vom Evangelisten Lukas gemalte Marienikone gefunden haben. Rückkehr nach Trabzon zur Übernachtung. (ca. 100 km)

2. Tag: Stadtrundfahrt durch Trabzon. Besuch der Klosterkirche Hagia Sophia und der Fatih-Moschee. Anschließend Fahrt nach Erzurum durch die abwechslungsreiche und wunderschöne Landschaft des pontischen Gebirges und Überquerung des Zigana Passes (2030 m Höhe) und des Kop Passes. Erzurum ist mit seinen Bauwerken aus seldschukischer und osmanischer Zeit eine der interessantesten Städte der Türkei. Dort Besichtigung der großen Moschee Ulu Cami, der Cifte-Minareli Medrese, einer theologischen Hochschule und der Yakutiye-Medrese aus der Zeit der Seldschuken. Übernachtung in Ezurum. (ca. 270 km)

3. Tag: Fahrt nach Dogu Beyazit. Besichtigung des Ishak-Pascha-Palastes, der im 17. Jh. auf dem Handelsweg nach Persien erbaut wurde. Seine Architektur und die schönen Steinmetzarbeiten vereinen seldschukische, armenische und osmanische Stilelemente zu einer außergewöhnlichen Synthese. Vom Palast aus ein atemberaubender Blick über die anatolische Landschaft und auf Dogu Beyazit. Während der Fahrt kommen wir dicht an den 5165 m hohen Ararat heran. Weiterfahrt über Muradiye mit einer Teepause am malerischen Wasserfall weiter zur Provinzhauptstadt Van, die unter dem Namen Tuspa die Hauptstadt des Reiches Urartu war. Die Stadt liegt direkt am Van-See, der mit einer Fläche von 3 760 km² der größte See der Türkei ist. Aufstieg auf den Zitadellenhügel der Urateischen Stadt Tuschpa. Am Grab des Königs Argistis auf einer Felswand ist ein Keilschrift-Text (sog. Horhor-Chronik) zu sehen. Beobachtung des Sonnenuntergangs über der ostanatolischen Berglandschaft. Übernachtung in Van. (ca. 440 Km)

4. Tag: Fahrt nach Gevas. Bootsfahrt hinüber auf die Insel Akdamar im Van-See. Besuch der Kreuzkirche, ein Meisterwerk armenischer Baukunst, deren Außenmauern mit Reliefs verziert sind, die Szenen aus dem Alten Testament darstellen. Im Kircheninnern sehen Sie Fresken mit Szenen aus dem Neuen Testament. Möglichkeit zu einer Andacht. Anschließend Weiterfahrt durch abwechslungsreiche Landschaft nach Diyarbakir mit ihrer 5,5 km langen fast vollständig erhaltenen Stadtmauer aus wuchtigen, schwarzen Basaltblöcken. Besuch der großen Ulu Camii Moschee. Danach Weiterfahrt durch die Landschaft Südostanatoliens und über den Akresta-Pass nach Mardin, das sich an einem Berghang erstreckt, in den Tur-Abidin, den “Berg der Knechte Gottes”. Übernachtung in Mardin. (ca. 485 km)

5. Tag: Mardin. Spaziergang durch die Altstadt. Besichtigung der Großen Moschee Ulu Cami. Besuch das syrisch-orthodoxen Klosters Deyr-ül-Zeferan, dessen Mönche heute noch Aramäisch, die Sprache Jesu, sprechen. Dort Möglichkeit für eine Andacht. Weiterfahrt nach Urfa, das 3500 Jahre alte Edessa, eine der ältesten Siedlungen der Welt, und heute  ein Schmelztiegel verschiedener Religionen, Rassen und Kulturen. Besichtigung der Stadt des Propheten Abraham. Besuch der Festung, des berühmten Teichs mit den heiligen Karpfen, der großen Moschee und der Abrahams-Höhle. Bummel durch den Basar. Weiterfahrt zur frühsteinzeitlichen Tempelanlage von Göbeklitepe, des vermutlichen ersten Heiligtums der Menschheit. Der Ursprung der Anlage wird auf das Ende der Altsteinzeit, in eine mehr als 12 000 Jahre vergangene Jäger- und Sammler-Kultur datiert. Auf ca. 9 ha finden sich Steinringe sowie Kalksteinpfeiler mit fein gearbeiteten Reliefs von Tieren und Piktogrammen. Diese reliefierten, bis zu sieben Metern hohen Pfeiler sind menschengestaltlich und die Verzierungen zeugen von der Bilderwelt und Religiosität der Erbauer. Weiterfahrt nach Gaziantep zur Übernachtung. (ca. 345 km)

6. Tag: Besuch des Zeugma Museums. Dort sind die gefundenen Mosaike der Stadt ausgestellt. 2001 wurde Zeugma durch den Birecikstaudamm überflutet. Im Museum sind die erhaltenen Ruinen aufgehoben. Weiterfahrt nach Antiochia, heutiges Hattay, welches zurzeit Alexander des Großen eine wichtige Rolle spielte, um Europa und Asien zu einer hellenistischen Zivilisation unter einem Herrscher zu vereinen. Antiochia war römische Provinzstadt und diente als Hauptverbindungsstraße zwischen Kleinasien und den Ländern im Süden. Paulus und Barnabas besuchten die Stadt. Petrus soll hier mehrere Jahre gelebt haben. Zwischen 252 und 300 n. Chr. fanden hier 10 Kirchenversammlungen statt. Besichtigung der Petrus-Grotte mit der Felsenkirche und des Reliefs von Charon (Fährmann der Hölle). Abends Möglichkeit für eine Begegnung im ökumenischen Begegenungszentrum mit der Schwester Barbara. Übernachtung in Hattay. (ca. 175 km)

7. Tag: Rundgang durch die Altstadt von Antiochia/Hattay und Besuch des archäologischen Museums (Mosaik Museum). Anschließend Fahrt nach Tarsus, Geburtsort des Apostels Paulus. Besichtigung des Kleopatra-Tores, des Paulus-Brunnens am Haus des Hl. Paulus und Besuch der Paulus-Kirche. Möglichkeit zur feier eines Gottesdienstes/Andacht. Übernachtung in Tarsus. (ca. 225 km)

8. Tag: Fahrt über die Kilikische Pforte nach Kappadokien, eine Mondlandschaft, durch Erosion entstanden, mit faszinierenden Tuffsteinkegeln und Pyramidentälern. 2 Übernachtungen in Kappadokien. (ca 275 km)

9. Tag: Fahrt zum berühmten Freilichtmuseum von Göreme. Besichtigung der schönen Felsenkirchen mit einmaligen Fresken byzantinischer Kunst. Wunderschön ist die „Dunkle Kirche“, deren Fresken besonders ausdrucksstark und zudem gut erhalten sind (fakultativ: Eintritt ca. 8 TL). Weiterfahrt nach Pasabag und Spaziergang durch die Altstadt Cavusin mit kleinem Imbiss. Kurze Fotopause am Koloss von Ortahisar, einem 90 m hohen Burgfelsen. Fahrt durch das Tal der versteinerten Soldaten Richtung Ürgüp und Besuch des malerischen Taubenschlagtals mit den „Feenkaminen“ und Tuffkegeln. Besuch der unterirdischen Stadt Kaymakli, welche auf dem Höhepunkt ihrer Pracht mehr als 30 000 Menschen gleichzeitig beherbergen konnte. Die Stadt hat neun unterirdische Ebenen, von denen vier besichtigt werden können. Aufstieg zur Burg Uchisar mit herrlichem Ausblick auf die Umgebung. (ca. 100 km) Fakultativ: Nach dem Abendessen Fahrt nach Sarihan, einer Karawanserei aus dem 12. Jh., wo man einer Zeremonie der tanzenden Derwische in historischer Kulisse beiwohnen kann. Aufpreis bei mind. 15 Personen p. P. XX EUR.

10. Tag: Transfer zum Flughafen und Rückflug. (ca. 70 km)

 

 

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