Castel del Monte
Lecce - Amphitheater
Trulli-Häuser
Bari
Ostuni
Italien

Apulien entdecken - Auf den Spuren Kaiser Friedrichs II.

8 Tage
Programmvorschlag
01.01.2035 - 08.01.2035
Buchungscode: RZ+IT-31008
Reisebeschreibung

Apulien, das Land zwischen Adria und Ionischem Meer, war im Mittelalter Schauplatz großer Geschichte. Vor allem Kaiser Friedrich II. (1194–1250), der Staufer auf dem Thron Siziliens, hinterließ hier eindrucksvolle Spuren. Sein Genie als Bauherr, Staatsmann und Förderer der Wissenschaften zeigt sich bis heute in Burgen, Kathedralen und Städten. Das Castel del Monte, das wohl berühmteste Bauwerk Süditaliens, ist dabei nur ein Höhepunkt einer Reise, die Kultur, Natur und Geschichte miteinander verbindet. Neben den Zeugnissen der Stauferzeit öffnen sich auch Einblicke in romanische Kirchen, barocke Pracht, weiße Städte und malerische Küstenorte. Eine Entdeckungsreise voller Geschichte und mediterraner Lebensfreude – im Herzen Apuliens.

Anreise nach Bari

1. Tag: Flug nach Bari, Hauptstadt und bedeutende Hafen- sowie Universitätsstadt an der Adria. Empfang durch die örtliche Reiseleitung und Transfer zum Hotel im Raum Manfredonia für 2 Nächte.

Monte Sant'Angelo - Lucera - Troia

2. Tag: Besichtigung der Höhepunkte Nordapuliens. In Monte Sant'Angelo, dem ältesten Wallfahrtsort des Abendlandes, Besuch der eindrucksvollen Grotte des Erzengels Michael, des mittelalterlichen Baptisteriums „Rotarygrab“ sowie der romanischen Kirche Santa Maria Maggiore. Weiterfahrt nach Lucera, der Sage nach von Diomedes, Held der Griechen der Ilias, gegründet. Hierher wurden von Friedrich II. die Sarazenen von Sizilien deportiert, die zu seiner persönlichen Leibwache und leichter Reiterei wurden. In „Lucera Saracenorum„ Besichtigung der Anjou Festung mit den Resten der kaiserlichen Residenz. Ebenfalls sehenswert sind das römische Amphitheater aus der Zeit Kaiser Augustus' und die Kathedrale Santa Maria Assunta aus dem 14. Jh. Weiterfahrt nach Troia, deren Ursprünge auf das antike Aecae zurückgehen, aber 1229 von Friedrich II. zerstört wurden. In diesem stillen Ort steht die schönste romanische Kathedrale Nordapuliens mit ihrer zauberhaften Rosette.

Trani - Castel del Monte - Ruvo di Puglia

3. Tag: Fahrt nach Trani. Sehenswert sind nicht nur die Kathedrale San Nicola Pellegrino und das Stauferkastell Castello Svevo, sondern auch der Uhrturm in der Altstadt und die Chiesa di Ognissanti, das so genannte Templerhospiz. Weiterfahrt zum wohl bedeutendsten Stauferschloss Italiens, dem Castel del Monte. Die „Krone Apuliens“ zählt zu den Meisterwerken mittelalterlicher Architektur und zeigt, wie fortschrittlich Friedrich II. dachte. Anschließend geht es nach Ruvo di Puglia mit seiner eindrucksvollen romanischen Kathedrale und ihrer einzigartigen Fassade. Der Bau wurde von Friedrich II. gefördert. Am Großraum Bari vorbei geht es nach Carovigno in Mittelapulien für 5 Nächte.

Castellana-Grotte - Alberobello - Locorotondo

4. Tag: Fahrt zur Castellana Grotte, einer der wohl schönsten Tropfsteinhöhlen Italiens. Weiterfahrt durch die Hügellandschaft von Alberobello, wo die charakteristische Form der Rundarchitektur, der „Trulli“, besonders gut erhalten ist. Rundgang durch die zwei Stadtviertel Monti und Aia Piccola. Weiterfahrt nach Locorotondo. Spaziergang durch den „Runden Ort“ mit herrlicher Aussicht und zauberhafter Altstadt.

Altamura - Bari

5. Tag: Ausflug zum Gebirgsdorf Altamura. Im 9. Jh. von den Sarazenen zerstört, wurde die Stadt durch Friedrich II. im Jahr 1230 per Dekret neu gegründet. Besuch der Kathedrale (1232) mit ihrem zauberhaften Portal und der Kirche San Nicola dei Greci, wo der griechische Ritus bis Anfang des 17. Jh. erhalten blieb. Fahrt nach Bari, der Hauptstadt Apuliens. Stadtbesichtigung mit Besuch des normannischen Castello Svevo di Bari (Schwaben-Schloss), das von Friedrich II. ab 1233 umgebaut wurde, der Kathedrale San Sabino (1178) und der Basilika San Nicola, in deren Krypta die Gebeine des Hl. Nikolaus bewahrt werden.

Lecce - Otranto

6. Tag: Fahrt gen Süden. Rundgang durch die Barockstadt Lecce, Hauptstadt des Salento. Besichtigung der Basilika Santa Croce, des Doms und des römischen Amphitheaters, die Kirche Sant'Irene, die Basilika Santa Croce. Aufenthalt in der Piazza S. Oronzo, wo sich das römische Amphitheater befindet, aber auch das älteste Kaffeehaus Lecces. Weiterfahrt nach Otranto, östlichster Ort Italiens. Besichtigung der Altstadt mit dem Normannendom, mit dem weltberühmten Fußbodenmosaik, der kleinen byzantinischen Petruskirche, den malerischen Gassen nahe des Aragonischen Kastells und dem kleinen Hafen.

Ostuni - Brindisi - Oria

7. Tag: Fahrt nach Ostuni, die weiße Stadt, die weisse „Königin der Olivenbäume“. Auf dem höchsten Punkt der befestigten Altstadt ragt die wunderschöne spätgotische Kathedrale empor. Weiterfahrt nach Brindisi, das antike römische Brundisium, Sprungbrett zum Osten und die wichtigste Hafenstadt Apuliens. Besichtigung der Altstadt mit dem Dom und Aufenthalt am Hafen mit Mittagspause. Weiterfahrt nach Oria, einem wichtigen messapischen Zentrum. Besuch des großartigen Stauferschlosses. Im Sommer findet hier ein Stadtviertelturnier zur Erinnerung an die Hochzeit von Friedrich II. mit Jolanda von Jerusalem statt, die hier gefeiert wurde.

Rückreise

8. Tag: Transfer zum Flughafen Bari, Verabschiedung und Rückflug.

Leistungen

Leistungen: Linienflug/Flug mit xx inkl. aller Flughafen- und Sicherheitsgebühren sowie Umweltabgaben, Unterbringung im Doppelzimmer mit Bad oder Dusche/WC in guten landesüblichen Mittelklassehotels, Halbpension (Frühstück und Abendessen), deutschsprachige, fachkundige Stadtführungen/Reiseleitung lt. Programm, Rundfahrten im modernen, klimatisierten Bus und Eintrittsgelder lt. Programm.

Nicht enthalten: Trinkgelder, Getränke, Versicherung, Bettensteuer/Citytaxes (2 - 4 EUR p. Teiln./Nacht), Erhöhung der Kerosinzuschläge der Fluggesellschaft nach Angebotserstellung sowie persönliche Ausgaben.

Hinweise: Sie sollten eine Reise generell gesund antreten. Informieren Sie sich frühzeitig über notwendige Impfungen, Infektionsschutz und sonstige Vorsorgemaßnahmen, z. B. bei Ihrem Hausarzt, reisemedizinisch geschulten Fachärzten oder beim Auswärtigen Amt: (www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit).

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Nachhaltigkeit und CO2-Kompensation: Die Nutzung von Verkehrsmitteln belastet Umwelt und Klima. Sie können freiwillig zur CO2-Kompensation beitragen, z. B. über Organisationen wie myclimate, atmosfair, Klima-Kollekte oder MoorFutures. Weitere Informationen finden Sie auf deren Webseiten oder unter: www.umweltbundesamt.de/themen/freiwillige-co2-kompensation.

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