Albanien, das „Land der Adler“, fasziniert mit einer Mischung aus uralten Traditionen, unberührter Natur und herzlicher Gastfreundschaft. Diese 10-tägige Reise führt durch das Herz des Balkans, wo die Spuren der Illyrer, Römer, Byzantiner und Osmanen noch lebendig sind. UNESCO-geschützte Städte wie Berat und Gjirokastra mit ihrer einzigartigen Architektur sowie verwinkelte Gassen lassen die Vergangenheit greifbar werden. Alte Festungen, Moscheen und Kirchen erzählen von Glauben und Widerstand, während traditionelle Dörfer die kulturelle Vielfalt der Bergregionen zeigen. Die Reise bietet Einblicke in das reichhaltige Erbe Albaniens und seine tiefe Verbundenheit mit den eigenen Wurzeln, während das Land zugleich voller Dynamik und Lebensfreude in die Zukunft blickt.
Donnerstag, 01.10.2026 - Shkodra
1. Tag: Linienflug mit Austrian von Hamburg via Wien nach Tirana (09:40 - 14:10 Uhr). Treffen mit der Reiseleitung und Transfer nach Shkodra, einer Stadt mit 2.400-jähriger Geschichte. Besichtigung der Festung Rozafa, die über den Flüssen Drin und Buna thront. Spaziergang durch das Stadtzentrum, vorbei an der Franziskanerkirche, dem Kloster der Klarissen und dem Museum für historische Erinnerung. Besichtigung der katholischen Stephanskathedrale mit beeindruckender Kassettendecke. Shkodra war einst Albaniens größte Stadt mit westlicher Orientierung und enger Verbindung zu Italien. Während des kommunistischen Regimes erlebte Shkodra schwere Verfolgungen. Bezug des Hotels für 1 Nacht. (A)
Freitag, 02.10.2026 - Kruja und Tirana
2. Tag: Fahrt nach Kruja, strategischer Ort des antiosmanischen Widerstands. Besuch des Skanderbeg-Museums in der restaurierten Burg und Zitadelle, die mit dem Nationalhelden Skanderbeg verbunden ist, der fast 25 Jahre gegen die Türken kämpfte. Die Zitadelle umschließt das Haus des Paschas, welches das Ethnographische Museum beherbergt. Bummel über den traditionellen osmanischen Basar (17. Jh.). Anschließend kurze Wanderung in der Schlucht des Zezë-Flusses zum Wasserfall mit Bademöglichkeit. Weiterfahrt nach Tirana. Hotelbezug für 3 Nächte (F/A).
Samstag, 03.10.2026 - Tirana
3. Tag: Erkundung Tiranas, Hauptstadt seit 1920 und das kulturelle Zentrum des Landes. Spaziergang über den Platz „Sheshi Skanderbeg“, von dem zahlreiche Sehenswürdigkeiten fußläufig erreichbar sind. Römische Funde wie Mauern und ein Mosaik aus dem 2./3. Jh. zeugen von der langen Geschichte. Eine Festung von Kaiser Justinian I. im 6. Jh. errichtet liegt im Stadtzentrum. Besuch der Et’hem-Bey-Moschee, deren Inneres mit Fresken verziert ist und das Enver Hoxhas Regime überstanden hat. Nach der Besichtigung der orthodoxen Auferstehungskathedrale und der kath. Pauluskathedrale Besuch des Museums BunkArt2, das in einem ehemaligen, unterirdischen Atombunker aus der Zeit des kommunistischen Regimes untergebracht ist und über die Geschichte der albanischen Polizei, des Geheimdienstes (Sigurimi) und der politischen Repression zwischen 1945 und 1991 informiert. Spaziergang über den Boulevard „Märtyrer der Nation“ und durch den ehemaligen „Blloku“, einst abgesperrtes Wohnviertel des kommunistischen Politbüros, heute Ausgeh- und Einkaufsviertel mit Bars, Restaurants und Boutiquen. (F/A)
Sonntag, 04.10.2026 - Berat
4. Tag: Erkundung der UNESCO-Stadt Berat, auch „Stadt der Tausend Fenster“ genannt. Dabei werden die charakteristischen Viertel Gorica, Mangalem und Kalaja besucht. Letzteres liegt auf dem Mangalemi-Berg und ist von einer imposanten Festungsmauer aus dem 4. Jh. v. Chr. umgeben. Besichtigt werden die Festung sowie das Onufri-Ikonenmuseum, das eine bedeutende Sammlung byzantinischer und albanischer Ikonen präsentiert. Im Anschluss folgt eine Weingutbesichtigung mit Weinprobe und Mittagessen im Weingut „Pupa“. Rückkehr nach Tirana und Zeit zur freien Verfügung. (F/M)
Montag, 05.10.2026 - Ohridsee
5. Tag: Fahrt entlang der alten römischen Handelsroute zum Ohridsee, einem der ältesten Seen der Balkanhalbinsel. Panoramafahrt entlang des Seeufers und Grenzübertritt nach Nordmazedonien zum Besuch des Klosters Sveti Naum. Die kleine Anlage liegt am Seeufer. Ihre Kirche thront über dem Wasser, umgeben vom ehemaligen Klostergut, heute Teil des Hotels. Das rund 900 n. Chr. gegründete Kloster birgt die Quelle des Sees und das Grab des Heiligen Naum. Die Pfahlbausiedlung bei Lin am albanischen Ufer gilt als eine der ältesten Seeufersiedlungen Europas, liegt jedoch unter Wasser. Besuch des Museums "Bucht der Knochen", das zeigt, wie die antike Siedlung errichtet wurde. Hotelbezug in Ohrid für 2 Nächte. (F/A)
Dienstag, 06.10.2026 - Ohrid
6. Tag: Rundgang durch Ohrid. Besichtigung des Unteren Tores sowie der Kirchen St. Sophia und St. Peribleptos. Weiter geht es vorbei am römischen Theater zum Platz Plaoshnik mit Kirche St. Clement, Grab des Heiligen, Überresten einer frühchristlichen Basilika und ehemaligem Bischofspalast. Außenbesichtigung der Kirche St. Jovan Kaneo am Seeufer, Wahrzeichen der Stadt. Bootsfahrt auf dem Ohridsee mit Blicken auf die Altstadt und das Seeufer. (F/A).
Mittwoch, 07.10.2026 - Korça, Vjosa-Tal, Saranda
7. Tag: Durchquerung eines der landschaftlich reizvollsten Abschnitte Albaniens vom Ohridsee über Korça und das Vjosa-Tal bis zur südlichsten Stadt am Ionischen Meer. Korça ist das Zentrum für Kunst, Kultur und Bildung, wo 1887 die erste albanische Sprachschule gegründet wurde, heute Heimat des Bildungsmuseums (Besuch). Rundgang vorbei an traditionellen Häusern, neoklassizistischen Villen, kopfsteingepflasterten Gassen, der Kathedralkirche „Auferstehung Christi“ und dem Nationalen Museum für mittelalterliche Kunst. Weiterfahrt entlang des Vjosa-Flusses durch das Tal mit Bergen, Schluchten und unberührter Natur. Im Bezirk Përmet liegen Naturschönheiten wie der Bredhi-Firwald und die Schwefelquellen des Langarica-Tals. Verkostung regionaler Spezialitäten wie Feta, Käse und Gliko. Weiterfahrt nach Saranda, malerisch in einer Bucht zwischen Bergen und dem Ionischen Meer gelegen. Hotelbezug für 2 Nächte. (Langer Tag - F/A)
Donnerstag, 08.10.2026 - Gjirokastra
8. Tag: Ausflug nach Gjirokastra (UNESCO-Weltkulturerbe). Die „Stadt der Steine“ besticht durch Turmhäuser im osmanischen Stil mit typischen Steindächern, Holzbalkonen und weißgetünchten Fassaden. Besichtigung der imposanten Festung (13. Jh.) und des Skendulaj-Hauses, ehemaliges Wohnhaus einer wohlhabenden Familie des 18./19. Jh. Besuch des Hauses der Polyphonie , einem kleinen Museum, das Informationen über die albanische isopoliphonische Musik vermittelt. Besuch des Klangtunnels (max. 15 Pers./Gruppe). Abstecher zur Karstquelle "Blaues Auge". Rückfahrt nach Saranda und Möglichkeit zum Baden und Entspannen.(F/A).
Freitag, 09.10.2026 - Butrint & Llogara
9. Tag: Fahrt zum Nationalpark Butrint mit Besichtigung der antiken Stadt (UNESCO) und der archäologischen Zone. Die Feuchtgebiete um den Butrint-See bieten bedrohten Tieren und Meeresspezies einen geschützten Lebensraum. Weiterfahrt entlang der Albanischen Riviera in den Nationalpark Llogara, geprägt von Bergen und Waldlandschaft. Der historische Pfad, den Julius Cäsar mit seinen Truppen genutzt haben soll, führt durch den Cäsars-Pass nahe dem Llogara-Pass. Der steile Aufstieg verdeutlicht noch die Herausforderung der Strecke. Später Bootsausflug zu den Inseln von Ksamil, die im Sommer stark frequentiert sind. Weiterfahrt nach Durrës. Hotelbezug für 1 Nacht. (F/A)
Samstag, 10.10.2026 - Durrës & Rückflug
10. Tag: Stadttour Durrës mit Besichtigung des römischen Amphitheaters. Der Hafen des antiken Dyrrhachium markierte den Beginn der „Via Egnatia“, die als Fortsetzung der italienischen „Via Appia“ Rom mit Konstantinopel verbinden sollte. Heute ist Durrës der wichtigste Hafen und die zweitgrößte Stadt Albaniens. Zeugnisse der glorreichen Vergangenheit sind das römische Amphitheater, die alten Stadtmauern, byzantinische Foren, der venezianische Turm und der osmanische Hamam. Anschließend Transfer zum Flughafen Tirana, Verabschiedung und Rückflug via München nach Hamburg (18:25 - 22:30 Uhr).
Weitere Hinweise
Einreisebestimmungen: Deutsche Staatsangehörige benötigen einen bei der Einreise noch mindestens 3 Monate gültigen Reisepass oder Personalausweis. Ausweisdokumente, die einmal als verloren oder gestohlen gemeldet wurden, sollten nicht benutzt werden. Auch wenn diese wieder aufgefunden wurden und dies den zuständigen Behörden mitgeteilt wurde, besteht keine Garantie, dass diese Information den albanischen Behörden bekannt ist. Die albanische Grenzpolizei zieht solche Dokumente des Öfteren ein und verweigert die Einreise. Minderjährige, die mit nur einem Elternteil einreisen, benötigen eine amtlich beglaubigte und apostillierte Zustimmungserklärung des nicht mitreisenden anderen Elternteils. Über Einreise- und Einfuhrbestimmungen für deutsche Staatsangehörige informiert auch das Auswärtige Amt auf seiner Website. Sollten Sie eine andere Staatsangehörigkeit haben, fragen Sie uns frühzeitig nach den entsprechenden Einreisebestimmungen.
Rücktritt, Fristen und Namensänderungen: Der Rücktritt von der Reise ist jederzeit schriftlich möglich. Maßgeblich für die Berechnung der Rücktrittskosten ist der Zugang der Rücktrittserklärung bei uns (Montag bis Donnerstag 8:30-16:00 Uhr, Freitag 8:00-12:00 Uhr). Namensänderungen sind bis zur Ticketausstellung kostenfrei möglich.
Bitte beachten Sie die hier aufgeführten Stornierungs- und Rücktrittsbedingungen, die für Ihre Reise rechtsgültig sind. Ergänzend gelten die Allgemeinen Reisebedingungen von Ökumene-Reisen in ihrer jeweils gültigen Fassung.
Rücktrittskosten pro angemeldete Person:
bis zum 65. Tag vor Reiseantritt 10 % des Reisepreises, vom 64. bis 35. Tag vor Reiseantritt 40 % des Reisepreises, vom 34. bis 18. Tag vor Reiseantritt 75 % des Reisepreises, vom 17. bis 04. Tag vor Reiseantritt 85 % des Reisepreises, vom 03. bis 01. Tag vor Reiseantritt sowie bei Nichtantritt 95 % des Reisepreises.
Besondere Rücktrittsbedingungen bei sehr knapper Mindestteilnehmerzahl: Liegt die Teilnehmerzahl bis zum Anmeldeschluss höchstens zwei Personen über der Mindestteilnehmerzahl, beträgt die Stornopauschale ab diesem Zeitpunkt 98 % des Reisepreises (§ 651h Abs. 2 BGB), da die wesentlichen Reiseleistungen zu diesem Zeitpunkt fest gebucht und nur mit unverhältnismäßigem Aufwand stornierbar sind. Dem Reisenden bleibt der Nachweis gestattet, dass dem Veranstalter kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist. Diese Regelung sichert die Durchführung der Reise auch bei späteren Rücktritten. Für die verbleibenden Teilnehmenden entstehen keine zusätzlichen Kosten beim Grundpreis. Erfolgt die Stornierung einer Person aus einem Doppel-/Twinzimmer und wird das Zimmer anschließend allein belegt, fällt der Einzelzimmerzuschlag an.




