Breslau - Rathaus
Krakau
Oppeln - Kirche
Tschenstochau - Jasna Gora Sonnenuhr
Floßfahrt Dunajec
Polen

Schlesien mit Breslau und Krakau

8 Tage
Programmvorschlag
01.01.2035 - 08.01.2035
Buchungscode: RZ+PL-42808
Reisebeschreibung

Zwischen sanften Hügeln und bewegter Geschichte liegt Schlesien – eine Region, die mit kultureller Vielfalt, eindrucksvoller Architektur und tiefgründigen Erinnerungsorten fasziniert. Diese speziell für Seniorinnen und Senioren konzipierte Busreise führt zu bedeutenden Orten des heutigen Südpolens: Breslau beeindruckt mit seinem historischen Charme, Krakau verzaubert mit prachtvoller Altstadt. Ein Besuch in Auschwitz lädt zur stillen Reflexion ein. Auch das Wirken Dietrich Bonhoeffers wird thematisiert – als Zeichen von Mut und Glauben in dunkler Zeit. Für viele Teilnehmende mag diese Reise Erinnerungen an eigene Erlebnisse oder familiäre Geschichten wecken. Eine behutsame Begegnung mit Vergangenheit und Gegenwart erwartet die Reisenden.

1. Tag: Fahrt im komfortablen Fernreisebus nach Jelenia Góra/Hirschberg. Stadtrundgang zum Marktplatz mit den Barock- und Rokokohäusern. Weiterfahrt durch das Riesengebirge über Szklarska Poręba (Oberschreiberhau) nach Karpacz/Krummhübel. Besichtigung der mittelalterlichen norwegischen Stabkirche Wang, bei deren Bau keine eisernen Nägel verwendet wurden. Sie ist mit zahlreichen Schnitzereien - darunter Tierdarstellungen und Ornamenten - versehen. Anschließend Fahrt nach Świdnica/Schweidnitz. Zimmerbezug für 1 Nacht.

2. Tag: Besuch der evangelischen Friedenskirche zur Heiligen Dreifaltigkeit, einer der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Schlesiens. Weiterfahrt nach Wrocław/Breslau, Hauptstadt der historischen Region Schlesien und Kulturhauptstadt Europas 2016. Spaziergang durch die Stadt. Mit über 100.000 Studierenden ist Breslau ebenso multikulturell wie traditionsbewusst. Die grüne Stadt an der Oder wird auch „Stadt der Brücken und Kirchen“ genannt. Mittelpunkt der Altstadt ist der von spitzgiebeligen Patrizierhäusern umgebene Breslauer Ring. Das spätgotische Rathaus zählt zu den bedeutendsten Bauwerken der gotischen Stadtarchitektur. Der historisch interessante Stadtteil Ostrów Tumski (Dominsel) beherbergt die Kathedrale St. Johannes des Täufers mit ihren Zwillingstürmen. Vorbei an der Heilig-Kreuz-Kirche und der Bartholomäuskirche erfolgt der Besuch des Museums der Erzdiözese. Über eine Brücke geht es weiter zur Sandinsel im Norden der Stadt. Dort Besichtigung der gotischen Kirche St. Maria auf dem Sande aus dem 14. Jh. Optional: Besuch der Jahrhunderthalle (Eintritt 3 EUR p. P.), erbaut 1913 – ein frühes Beispiel moderner Stahlbetonarchitektur in Form eines vierblättrigen Kleeblatts mit einer Kuppel von ca. 65 m Durchmesser. Anschließend Besichtigung der Aula Leopoldina in der ehemaligen Jesuitenakademie, heute Universität. Zimmerbezug für 2 Nächte in Wrocław/Breslau.

3. Tag: Besuch des Geburtshauses von Dietrich Bonhoeffer. Eine Gedenktafel ehrt ihn als „ein Mitglied des deutschen Widerstands im Kampf gegen Hitler“. Die Initiative dazu ergriff 1996 Janusz Witt, der im selben Jahr die polnische Sektion der ökumenisch getragenen „Internationalen Bonhoeffer-Gesellschaft“ gründete. Witt ist Generalsekretär der evangelisch-augsburgischen Kirchengemeinde in Breslau mit ca. 700 Mitgliedern. Danach Besichtigung des Alten Jüdischen Friedhofs, der mit etwa 12.000 Grabsteinen heute als Museum der Friedhofskunst Teil des Breslauer Stadtmuseums ist. Anschließend Besuch des monumentalen Racławice-Rundbilds (fakultativ, 8 EUR p. P. vor Ort zu zahlen), ein 15 x 114 m großes Panorama, das 1894 zur Hundertjahrfeier des Kościuszko-Aufstands von Jan Styka und Wojciech Kossak geschaffen wurde.

4. Tag: Fahrt nach Oświęcim/Auschwitz. Besichtigung des ehemaligen Konzentrationslagers, bestehend aus Auschwitz I (Stammlager) und Auschwitz II (Birkenau). Anschließend Besuch von Kalwaria Zebrzydowska, einem bedeutenden Wallfahrtsort in Südpolen. In malerischer Landschaft erhebt sich das große Kirchen- und Klosterensemble der Bernhardiner aus dem 17. Jh. mit wertvoller Ausstattung (Besichtigung inklusive). In der Umgebung verteilen sich 42 Kapellen und Kirchen auf sanften Hügeln. Weiterfahrt nach Kraków/Krakau, der ehemaligen Königsstadt, auch als „Florenz des Nordens“ oder „polnisches Rom“ bekannt. Zimmerbezug für 4 Nächte in Krakau.

5. Tag: Krakau:Stadtrundgang zum Marktplatz mit den Tuchhallen, dem Rathausturm, der St.-Adalbert-Kirche, dem Florianstor, der St.-Anna-Kirche und der Franziskanerkirche. Besuch des Wawel-Hügels mit dem alten Königsschloss. Rundgang durch die prachtvoll ausgestatteten Repräsentationsräume mit handgeknüpften Wandteppichen – eine der glanzvollsten Residenzen polnischer Könige, über Jahrhunderte Zentrum politischen und geistigen Lebens. Besichtigung der Krönungskirche Polens – ein dreischiffiger Dom mit 18 Kapellen – sowie der Marienkirche. Anschließend Besuch des ehemaligen jüdischen Stadtviertels „Kazimierz“ und der Synagoge Remuh. Abends Abendessen in einem jüdischen Restaurant mit Klezmer-Musik (inkl. Tischgetränke).

6. Tag: Fahrt durch die idyllische Landschaft der Hohen Tatra mit traditionellen Bergdörfern und Holzarchitektur. In Dębno Besichtigung des UNESCO-Welterbes Pfarrkirche St. Michael, erbaut im 15. Jh. Danach traditionelle Floßfahrt (seit dem 19. Jh.) mit Goralen-Flößern auf dem Dunajec durch das Kalkstein-Flusstal – eines der schönsten Flusstäler der Karpaten. Rückfahrt nach Krakau und Besuch des UNESCO-Weltkulturerbes Salzbergwerk Wieliczka mit der in Salz gehauenen Kapelle der seligen Kunigunde (13. Jh.), gelegen in 100 m Tiefe.

7. Tag: Ausflug in den Ojcowski-Nationalpark (ca. 6 Std.). Das Prądnik-Tal beeindruckt mit märchenhafter Landschaft, Kalksteinformationen, geheimnisvollen Grotten, steilen Schluchten und Bergen. Besichtigung des Renaissanceschlosses Pieskowa Skała mit imposanten Kreuzgängen aus dem 14. Jh. Ein weiteres Highlight ist der Besuch der Łokietek-Höhle mit bedeutenden archäologischen Funden. Rückfahrt nach Krakau. Zeit zur freien Verfügung.

8. Tag: Fahrt nach Częstochowa/Tschenstochau, dem bedeutendsten Wallfahrtsort Polens. Auf dem Jasna-Góra-Hügel Besuch des Paulinerklosters mit dem Gnadenbild der „Schwarzen Madonna“ und der Schatzkammer. Weiterfahrt nach Opole/Oppeln, Hauptstadt eines mittelalterlichen Piasten-Herzogtums, entstanden im 9. Jh. Rundgang durch die Altstadt mit Marktplatz, Franziskanerkloster und gotischer Kathedrale. (Fahrzeit Tschenstochau–Oppeln ca. 3,5 Std.) Anschließend Rückfahrt bis zum Ausgangspunkt der Reise.

Leistungen

Leistungen: Fahrt im komfortablen Fernreisebus ab/bis Heimatort, Unterbringung im Doppelzimmer mit Bad oder Dusche/WC in guten landesüblichen Mittelklassehotels, Halbpension (Frühstück und Abendessen – am 5. Tag in einem jüdischen Restaurant), deutschsprachige, fachkundige Reiseleitung, Eintrittsgelder lt. Programm.

Nicht enthalten: Trinkgelder, Getränke, Reiseversicherungen, Spenden/Honorare für Begegnungen/Messen, Fakultativangebote, Audioguide-System, Citytaxes, Erhöhung von Eintrittsgebühren und Steuern sowie persönliche Ausgaben.

Hinweise: Sie sollten eine Reise generell gesund antreten. Informieren Sie sich frühzeitig über notwendige Impfungen, Infektionsschutz und sonstige Vorsorgemaßnahmen, z. B. bei Ihrem Hausarzt, reisemedizinisch geschulten Fachärzten oder beim Auswärtigen Amt: (www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit).

Wir empfehlen den Abschluss einer Reiseversicherung. Auf unserer Website finden Sie passende Angebote unseres Partners ERGO Reiseversicherung.

Nachhaltigkeit und CO2-Kompensation: Die Nutzung von Verkehrsmitteln belastet Umwelt und Klima. Sie können freiwillig zur CO2-Kompensation beitragen, z. B. über Organisationen wie myclimate, Atmosfair, Arktik oder ClimatePartner. Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.umweltbundesamt.de/themen/freiwillige-co2-kompensation.

zurück anfragen
Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite akzeptieren Sie die Verwendung von Cookies.Mehr InfosOk