Schloss Bran
Bicaz-Klamm
Siebenbürgen
Kloster Moldovita
Neamt - Agapia Kloster
Rumänien

Siebenbürgen und Moldauklöster

9 Tage
Programmvorschlag
01.01.2035 - 09.01.2035
Buchungscode: RZ+RO-11609
Reisebeschreibung

Rumänien ist für die bewaldete Region Transsilvanien in den Karpaten bekannt. Dort gibt es auch eine größere freilebende Bärenpupulation. In den Karpaten beheimatet ist auch die Burg Bran, die mit der Legende um Graf Dracula verknüpft ist. Rumänien stößt im Osten an das Schwarze Meer mit zahlreichen Bade- und Kurorten entlang der Küste. Besonders interessant für Naturliebhaber ist das Donau-Delta, das größte erhaltene Feuchtgebiet Europas, das zugleich UNESCO-Weltkulturerbe ist. Auch die sogenannten Moldauklöster stehen unter dem Schutz der UNESCO. Im 12. Jh. wurden Deutschstämmige in Siebenbürgen zum Schutz der ungarischen Krone angesiedelt. Auch der Deutsche Ritterorden war gegenwärtig. Aus dieser Zeit stammen die befestigten Städte und dörflichen Kirchenburgen, die zu den bekanntesten Denkmälern Siebenbürgens zählen und zum Schutz gegen Einfälle der Mongolen und Türken errichtet wurden.

1. Tag: Linienflug mit der xx nach Sibiu (Hermannstadt), einer der ältesten Städte Siebenbürgens. Emfang durch die örtliche Reiseleitung. Hotelbezug für 2 Nächte. Deutsche Siedler gaben der Region, auch als Transsilvanien bekannt, einen eigenständigen Charakter. Ihre Bauwerke prägen bis heute das Bild vieler Städte und Dörfer. Besichtigung des Glasikonen Museums in Sibiel (Budenbach) und typisch rumänisches Abendessen bei Gebirgsbauern aus Sibiel.

2. Tag: Rundgang durch Sibius Altstadt, die ihre Besucher verzaubert, u. a. mit Besuch des Großen und Kleinen Rings, der Lügenbrücke und der dreischiffigen evang. Stadtpfarrkirche aus dem 14./15. Jh., welche ein beeindruckendes Denkmal gotischen Stils ist. Der Kirchturm gilt als Sinnbild der Stadt. Fahrt nach Mediaș (Mediasch). Besichtigung der Geburtshäuser des Physikers Hermann Oberth (Sibiu) und des bekannten Siebenbürger Sachsen Stephan Ludwig Roth (Medias). Optional: Begegnung mit einem Vertreter der evang. Kirche in Medias. (ca. 95 km)

3. Tag: Morgens Pferdewagenfahrt von Bazna (Baasen) zur Besichtigung der Kirchenburg Boian (Bonnesdorf). Anschließend kleines Orgelkonzert in der Kirchenburg von Bazna. Weiterfahrt nach Biertan (Bierthälm). Mittagessen im Pfarrhaus und Treffen mit dem evang. Pfarrer zu einem Gespräch über die deutsche Minderheit in Rumänien. Besichtigung der größten deutschen Kirchenburg Siebenbürgens und Sitz der evang. Bischöfe bis Ende des 19. Jh. (UNESCO). Besonders sehenswert ist der spätgotische Flügelaltar mit seinen 28 Tafelbildern und der Sakristeitür, deren Schloss während der Weltausstellung 1889 in Paris Aufsehen erregte, da die Tür an 13 Stellen gleichzeitig zentral verriegelt wurde und so den Kirchenschatz besser schützen konnte. Anschließend Besichtigung von Sighisoara (Schäßburg), die als “schönster und vollständigster mittelalterlicher Architekturkomplex Rumäniens” gilt (UNESCO). Besichtigung des berühmten Uhrturmes, des Geburtshauses von Vlad Tepes (Graf Dracula) und der spätgotischen Bergkirche. Bummel durch die verwinkelten Gassen und über Plätze, deren Bild von bunt gestrichenen Häusern und kleinen Läden bestimmt wird. Weiterfahrt nach Bistrita (Bistritz) über Târgu Mures zum Hotelbezug für 1 Nacht. (ca. 275 km)

4. Tag: Besichtigung in Bistrita mit Besuch der ev. Stadtpfarrkirche (14. Jh.), deren Kirchturm als höchster in Siebenbürgen gilt. Fahrt über den Tihuta Pass in die Moldauregion zu den Moldauklöstern mit den farbigen Außenfresken. Besichtigung des Klosters Moldovita mit einer der Nonnen. Das Kloster wurde zwischen 1532 und 1537 von Fürst Petru Rares erbaut, dem Sohn von Stephan dem Großen. Anschließend Besuch des Klosters Sucevita, eines der schönsten Moldauklöster und das einzige, dessen Innen- und Außenwände vollständig mit Wandmalereien versehen sind. Kurzer Halt in Marginea zum Besuch des Zentrums für Schwarze Keramik und Weiterfahrt nach Rădăuți (Radautz) zu einem Stadtrundgang. Hotelbezug in/bei Voronet für 1 Nacht. (ca. 230 km)

5. Tag: Besuch des Klosters Voronet, auch als „Capella Sixtina“ Rumäniens bekannt. An der gesamten Westaußenwand des Gebäudes befindet sich die Darstellung des Jüngsten Gerichts. Die Malereien an der Südseite stellen den „Stammbaum Jesses“ dar. Fahrt zur Besichtigung des Klosters Neamț, 1371-1375 von Fürst Petru Mușat errichtet. In seiner Blütezeit war das Kloster ein bedeutendes Kulturzentrum mit Schulen für Miniaturmalerei und Kalligrafie. Anschließend Besuch des Nonnenklosters Agapia, das für seine Teppiche und Stickereien bekannt ist und von über 500 Nonnen bewohnt wird. Begegnung und Gespräch mit einer Nonne. Informationen zum Klosterleben und der Geschichte des Klosters. Hotelbezug in Pietra Neamt für 1 Nacht. (ca. 160 km)

6. Tag: Fahrt durch die tief eingeschnittene Schlucht der 10 Kilometer langen Bicaz-Klamm (Cheile Bicazului), deren Felswände zum Teil über 100 Meter senkrecht empor ragen, zum Lacul Roșu (Roter See) und weiter nach Siebenbürgen, ins Szeklerland. Möglichkeit zu einer kleinen Wanderung. Fahrt nach Miercurea Ciuc (Szeklerburg), deren Gründung auf das 16. Jh. zurückgeht. Wegen des hohen Anteils der Szekler gilt die ungarische Sprache zusammen mit der rumänischen als Amtssprache. Besonders bekannt ist die Burg, mit deren Bau 1623 begonnen wurde. Ihre heutige Gestalt geht jedoch auf die Zeit von 1714 bis 1716 zurück. Halt in Prejmer (Tartlau) und Besuch der Kirchenburg, die im 15. Jh. zu einer der stärksten Osteuropas zählte. Aufgrund der Nähe zum Bodzaer Pass wurde Prejmer viele Male von Feinden angegriffen, die Kirchenburg jedoch nur einmal im 17. Jh. eingenommen. Weiterfahrt zum Hotelbezug in Predeal, der höchstgelegenen Stadt Rumäniens, für 2 Nächte. (ca. 275 km)

7. Tag: Ausflug nach Bran (Törzburg) zum Besuch des mittelalterlichen Schlosses. Im 14. Jh. erbaut, diente es den Einwohnern Brașovs als Festung zum Schutz vor den Osmanen. Besichtigung der Kirchenburg Wolkendorf/ Vulcan. Treffen und Mittagessen beim einem evangelischen Pfarrer. Fahrt zur Kirchenburg Hărman (Honigberg), ab etwa 1280 errichtet, mit einem dreifachen, nahezu kreisrunden Mauerring. Sie gehört zu den größten Kirchenburgen Siebenbürgens. Der östliche Turm beherbergt eine mit Wandmalereien verzierte Kapelle aus dem 15. Jh. Bei dieser Darstellung des Jüngsten Gerichtes handelt es sich um eines der wertvollsten Malerei-Ensembles siebenbürgischer Kultstätten. Stadtrundgang und Besichtigungen in Brașov (Kronstadt), der größten und bedeutendsten Stadt Siebenbürgens, die für ihre mittelalterlichen Stadtmauern sowie der Schwarzen Kirche und das alte Rathaus bekannt ist. (ca. 80 km)

8. Tag: Fahrt nach Sinaia, der „Perle der Karpaten“. Besuch des Schlosses Peles, der Sommerresidenz der Hohenzollerndynastie in Rumänien. Besichtigung des orthodoxen Klosters in Sinaia, das von Mönchen der Sinai-Halbinsel Ende des 17. Jh. gegründet wurde. Noch heute leben einige rumänisch-orthodoxe Mönche im Kloster. Fahrt bis nach Bucuresti (Bukarest), der Hauptstadt des Landes zum Hotelbezug. Festliches Abendessen mit Folklore im Restaurant „Hanul lui Manuc“. (ca. 145 km)

9. Tag: Stadtrundfahrt in Bucuresti mit Besichtigung der Patriarchenkirche und des Dorfmuseums. Anschließend Transfer zum Flughafen Bukarest, Verabschiedung und Rückflug.

Leistungen

Leistungen: Linienflug mit xx inkl. aller Flughafen- und Sicherheitsgebühren sowie Umweltabgaben, Übernachtungen im Doppelzimmer mit Bad oder Dusche/WC in guten, landesüblichen Mittelklassehotels 4*, Halbpension (Frühstück und Abendessen, zweimal festlich), zwei sächsische Mittagessen, Rundreise im modernen Reisebus, Folkloreprogramm, Pferdewagenfahrt, Orgelkonzert, drei Begegnungen, deutschsprachige, fachkundige Reiseleitung, Besichtigungen und Eintrittsgelder lt. Programm.

Nicht enthalten: Trinkgelder, Getränke, Versicherungen, Spenden/Honorare für Begegnungen, Fakultativangebote, Erhöhung des Kerosinzuschlages der Fluggesellschaft nach Angebotserstellung sowie persönliche Ausgaben.

Hinweise: Sie sollten eine Reise generell gesund antreten. Informieren Sie sich frühzeitig über notwendige Impfungen, Infektionsschutz und sonstige Vorsorgemaßnahmen, z. B. bei Ihrem Hausarzt, reisemedizinisch geschulten Fachärzten oder beim Auswärtigen Amt: (www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit).

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Nachhaltigkeit und CO2-Kompensation: Die Nutzung von Verkehrsmitteln belastet Umwelt und Klima. Sie können freiwillig zur CO2-Kompensation beitragen, z. B. über Organisationen wie Myclimate, Atmosfair, Klima-Kollekte oder MoorFutures. Weitere Informationen finden Sie auf deren Webseiten oder unter: www.umweltbundesamt.de/themen/freiwillige-co2-kompensation.

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