Klosteranlage Sevanavank
Jerewan - Cognac Fabrik
Cognac-Probe
Kloster Chor Virap
Armenische Kreuzsteine
Armenien

Studien- und Genussreise Armenien - Wiege des Weinbaus zwischen Klöstern und Kulturlandschaften

8 Tage
Programmvorschlag
01.01.2035 - 08.01.2035
Buchungscode: RZ+AM-11208
Reisebeschreibung

Armenien im Kaukasus gilt als die Wiege des Weinanbaus und der Weinherstellung. Zahlreiche Weingüter mit einer großen Vielfalt an Produkten laden dazu ein, die vielfältige Auswahl an Aromen zu testen. Mit seinen antiken Klöstern, wie dem berühmten Kloster Geghard und dem Kloster Tatev, zieht das Land Geschichtsinteressierte an. Die Hauptstadt Jerewan beeindruckt mit ihrer lebendigen Kulturszene, modernen Cafés und dem Ararat-Museum. Die großartigen Landschaften, darunter der Sewansee, der größte See im Kaukasus, und die malerischen Berge machen Armenien auch zu einem interesannten Ziel für Naturfreunde und Wanderer. Die herzliche Gastfreundschaft der Armenier und ihre köstliche Küche, einschließlich Spezialitäten wie Khorovats und Dolma, machen das Land zu einem unvergesslichen Reiseziel.

1. Tag: Anreise nach Jerewan

Linienflug nach Jerewan (Yerevan), eine der ältesten kontinuierlich bewohnten Städte der Welt. Begrüßung durch die örtliche Reiseleitung und Transfer zum Hotel. Die armenische Hauptstadt liegt malerisch am Fluss Hrazdan und wird aufgrund des rosafarbenen Tuffsteins ihrer Gebäude oft als „rosa Stadt“ bezeichnet. Hotelbezug für 3 Nächte in Jerewan.

2. Tag: Edschmiatsin und Weinkultur

Der Tag führt in das geistliche Zentrum Armeniens. In Edschmiatsin steht die älteste Staatskirche der christlichen Welt, deren Ursprünge bis in das Jahr 303 zurückreichen. Die Kathedrale und die benachbarten Sakralbauten gehören gemeinsam mit den Ruinen von Zwartnots zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Überreste des im 7. Jh. errichteten Rundtempels zeugen von der kulturellen Blüte Armeniens im frühen Mittelalter. Dem religiösen Erbe steht am Nachmittag ein weiterer bedeutender Bestandteil armenischer Identität gegenüber: der Wein. In den Kellereien von Maran und Armenia Wine wird die mehr als 6.000-jährige Geschichte des Weinbaus lebendig. Moderne Produktionsmethoden verbinden sich hier mit traditionellen Verfahren, die auf eine Zeit zurückgehen, als Armenien zu den frühesten Weinregionen der Welt gehörte. Weinproben vermitteln einen Einblick in die Vielfalt autochthoner Rebsorten und regionaler Terroirs. Abendessen in einem traditionellen Restaurant.

3. Tag: Saghmosavank und Weinbau am Aragaz

Vor der Kulisse der Kasagh-Schlucht erhebt sich das Kloster Saghmosavank. Die im 13. Jh. errichtete Anlage zählt zu den bedeutenden Zeugnissen mittelalterlicher armenischer Baukunst und beeindruckt durch ihre Architektur und Lage. Anschließend stehen zwei Weingüter auf dem Programm. Das traditionsreiche Weingut Voskevaz verbindet moderne Kellertechnik mit historischen Karas-Tongefäßen. Im familiengeführten Weingut Voskeni wird deutlich, wie engagierte Winzer heute an die lange Weinbaugeschichte des Landes anknüpfen und armenische Rebsorten international bekannt machen.

4. Tag: Khor Virap und Areni

Die Fahrt führt in die fruchtbare Ebene des Ararat-Tals, dessen Name untrennbar mit der armenischen Geschichte verbunden ist. Nach dem Besuch der Tushpa Winery erhebt sich vor der Gruppe eines der bekanntesten Motive des Landes: das Kloster Khor Virap vor der majestätischen Kulisse des biblischen Berges Ararat. Hier soll Gregor der Erleuchter jahrelang gefangen gehalten worden sein, bevor Armenien im Jahr 301 als erster Staat das Christentum annahm. Weiter südlich beginnt die Region Vayots Dzor, das Herz des armenischen Qualitätsweinbaus. Im Dorf Areni, dessen Name eng mit den ältesten bekannten Weinherstellungsstätten der Welt verbunden ist, erwartet die Gruppe das familiengeführte Weingut Momik. Weinverkostung und Mittagessen bieten Gelegenheit, die regionale Küche kennenzulernen. Übernachtung in Areni oder Yeghegis.

5. Tag: Auf der Seidenstraße zum Sewansee

Der Tag beginnt mit dem Besuch des familiengeführten Weinguts Old Bridge, das beispielhaft für die Entwicklung des armenischen Weinbaus der vergangenen Jahrzehnte steht. Über den Selim-Pass führt die Reise anschließend zur mittelalterlichen Karawanserei von Selim. Seit dem 14. Jh. bot sie Händlern und Pilgern Schutz entlang der historischen Seidenstraße. Kaum ein anderer Ort vermittelt die Bedeutung Armeniens als Brücke zwischen Orient und Okzident eindrucksvoller. Im Dorf Noratus Begegnung mit einer einzigartigen Form armenischer Erinnerungskultur. Der Friedhof beherbergt Hunderte kunstvoll verzierter Chatschkare (Kreuzsteine). Weiterfahrt zum hochgelegenen Sewansee. Die „Blaue Perle Armeniens“ zählt zu den größten Gebirgsseen der Welt. Auf einer Halbinsel erhebt sich das Kloster Sewanavank, dessen Lage zu den schönsten Aussichtspunkten Armeniens zählt. Weiterfahrt zur Übernachtung nach Dilidschan. Beim Abendessen im Haus von Amalya Hakhverdyan eröffnet sich ein Einblick in die armenische Alltagskultur und Gastfreundschaft.

6. Tag: Geistiges Erbe in Tavusch

Inmitten der waldreichen Landschaft Nordostarmeniens liegt das Kloster Goschawank. Die Anlage wurde im 12. Jh. gegründet und entwickelte sich zu einem bedeutenden Bildungs- und Kulturzentrum des mittelalterlichen Armeniens. Anschließend Besuch der traditionsreichen Ijevan Wine-Brandy Factory. Das Unternehmen zählt zu den ältesten Produzenten des Landes. Ein Mittagessen mit regionalen Spezialitäten in einem Ökohaus vermittelt weitere Einblicke in die kulinarischen Traditionen der Region. Rückfahrt nach Jerewan. Hotelbezug für 2 Nächte.

7. Tag: Zwischen Heidentum und Christentum

Der heutige Tag spannt einen Bogen über die religiöse Geschichte Armeniens. Zunächst führt die Reise zum Tempel von Garni, dem einzigen erhaltenen heidnischen Sakralbau des Landes. Die klassisch-hellenistische Architektur erinnert an Armeniens Verbindungen zur antiken Welt. Nicht weit entfernt befindet sich die spektakuläre Basaltformation der „Symphonie der Steine“, deren säulenförmige Strukturen zu den bemerkenswertesten Naturdenkmälern des Kaukasus zählen. Im Anschluss bietet eine Begegnung mit einer armenischen Familie Einblicke in die traditionelle Herstellung von Lavash. Das dünne Fladenbrot gehört seit 2014 zum immateriellen UNESCO-Kulturerbe und nimmt bis heute einen zentralen Platz in der armenischen Esskultur ein. Höhepunkt des Tages ist das Kloster Geghard, UNESCO-Weltkulturerbe und eines der bedeutendsten Heiligtümer der Armenischen Apostolischen Kirche. Teile des Klosterkomplexes wurden unmittelbar aus dem Fels herausgearbeitet und verschmelzen auf einzigartige Weise mit der umgebenden Landschaft. Zum Abschluss der Reise steht die traditionsreiche Noy-Wein- und Cognacfabrik auf dem Programm. Die historischen Kelleranlagen dokumentieren die Geschichte armenischer Wein- und Brennkunst. Abschiedsabendessen in Jerewan.

8. Tag: Rückreise

Transfer zum Flughafen, Verabschiedung und Rückflug.

Leistungen

Leistungen: Linienflug inkl. aller Flughafen- und Sicherheitsgebühren sowie Umweltabgaben, Unterbringung im Doppelzimmer mit Bad oder Dusche/WC in guten landesüblichen Mittelklassehotels, Halbpension lt. Programm (Frühstück und Abendessen, 1x bei einer armenischen Gastgeberin in Dilidschan), Mittagessen im Weingut Momik und im Ökohaus in Iljevan, deutschsprachige fachkundige Reiseleitung und moderne Busgestellung, Besichtigungen und Eintritte lt. Programm, Weinverkostungen, Lavash-Backvorführung mit Verkostung.

Nicht enthalten: Trinkgelder, Getränke, Reiseversicherungen, Spenden/Honorare für Begegnungen, Fakultativangebote, Audio-Sets, Erhöhung von Eintrittspreisen, Steuern oder Kerosinzuschlägen sowie persönliche Ausgaben.

Hinweise: Sie sollten eine Reise generell gesund antreten. Informieren Sie sich frühzeitig über notwendige Impfungen, Infektionsschutz und sonstige Vorsorgemaßnahmen, z. B. bei Ihrem Hausarzt, reisemedizinisch geschulten Fachärzten oder beim Auswärtigen Amt.

Wir empfehlen den Abschluss einer Reiseversicherung. Auf unserer Website finden Sie passende Angebote unseres Partners ERGO Reiseversicherung.

Nachhaltigkeit und CO2-Kompensation: Verkehrsmittel belasten Klima und Umwelt. Sie können freiwillig zur CO2-Kompensation beitragen, z. B. über myclimate, atmosfair, Klima-Kollekte oder MoorFutures. Weitere Informationen finden Sie auf deren Webseiten oder unter: www.umweltbundesamt.de/themen/freiwillige-co2-kompensation. Wir unterstützen umweltbewusstes Reisen und empfehlen die Nutzung wiederbefüllbarer Trinkflaschen und Mehrwegbecher zur Vermeidung von Einwegprodukten sowie die Beachtung der „Leave No Trace“-Prinzipien im Umgang mit Natur und Umwelt.

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